Taufkerze

 
 

 

Bild: Taufkerze
Quelle:EKHN
Viele Eltern wünschen sich ein Erinnerungsstück, das den Tag der Taufe überdauert.


Jesus hat einmal von sich selbst gesagt: „Ich bin das Licht der Welt“ (Johannes-Evangelium, Kapitel 8, 12). Ohne Licht gibt es kein Leben. Die Kerze, die das Taufkind nach der Taufe bekommt, erinnert an die Bedeutung Jesu für unser Leben.

Woher bekommen die Eltern die Kerze?

Eine Taufkerze können Eltern oder Paten in christlichen Buchhandlungen oder in gut sortierten Kaufhäusern besorgen. Einige Gemeinden schenken die Taufkerze ihren Täuflingen. Als Taufkerze kann auch eine einfache Kerze dienen, die mit Wachsplatten selbst individuell gestaltet wird. Hierbei können auch Cousins oder Geschwisterkinder mithelfen.

In unseren drei Gemeinden bekommen die Täuflinge und ihre Eltern, die Taufkerze von unserer Gemeinde zur Taufe geschenkt.

 

Wer entzündet die Taufkerze?

Die Taufkerze wird im Anschluss an die eigentliche Taufhandlung an der Osterkerze entzündet. Diese große Kerze wird in allen Kirchen jedes Jahr zu Ostern als Zeichen der Auferstehung neu aufgestellt und brennt bei jeder Taufe. Sie drückt auch die Verbundenheit des Getauften mit der Gemeinde aus. Die Taufkerze kann von einem der Paten entzündet werden oder wird vom Pfarrer oder der Pfarrerin dem Paten überreicht. In manchen Gemeinden ist es üblich, dass alle anwesenden Kinder eine kleine Kerze bekommen und diese ebenfalls anzünden.

Was bedeutet die Kerze nach der Taufe?

Die Taufkerze kann zu Hause in einem Kerzenständer aufgestellt oder in einem Kästchen aufbewahrt werden und die Getauften viele Jahre lang begleiten.

Am Tauftag kann der Heranwachsende die Kerze anzünden. Schön ist, für sich ein eigenes kleines Ritual zu finden. Etwa, indem man seinen Taufspruch noch einmal vorliest.

In manchen Gemeinden werden besondere Tauferinnerungsgottesdienste gefeiert. Hierzu wird die eigene Taufkerze mitgebracht und in der Kirche entzündet.

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